Presseinfo 029/19 — 12. Februar 2019


Gute Nachricht für den Markt Oberschwarzach:
Regierung von Unterfranken erteilt dem Markt Oberschwarzach „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges Logistik TSF-L und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Breitbach/Kammerforst


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Oberschwarzach (Landkreis Schweinfurt) für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeuges Logistik TSF-L und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Breitbach/Kammerforst die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme werden ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF mit Baujahr 1982 und eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit Baujahr 1968 ersetzt.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSF-L) ist ein Löschfahrzeug mit einer Tragkraftspritze und einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe. Die Besatzung besteht aus einer Staffel (6 Personen). Darüber hinaus muss die Möglichkeit zum Transport von einsatzbezogenen Ausrüstungsgegenständen bestehen. Die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs darf höchstens 8.000 kg betragen. Im hinteren Teil des Kofferaufbaus ist eine Ladefläche für mindestens zwei Rollcontainer bzw. Europaletten, die heckseitig über eine hydraulische Ladebordwand be- oder entladen werden kann. Die Ladebordwand hat eine Nutzlast von mindestens 750 kg. Alternativ darf die hintere Ladefläche auch aus einer Pritsche mit Plane und Spriegel bestehen.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einer Masse von maximal 200 kg kann sie von 4 Feuerwehrleuten getragen werden. Die Förderleistung einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 beträgt bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb der Einsatzgeräte schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration. Sie beträgt derzeit für ein Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik TSF-L 42.000 Euro und für eine Tragkraftspritze PFPN 10-1000 4.700 Euro.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109