Land mit Charakter: Unterfranken (Impressionen und Bilder zur Ausstellungseröffnung am 20. Juli 2007 in Würzburg)


Vom neuen zum modernen Bayern

Ausstellung der Bayerischen Staatsregierung
in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte,
der Regierung von Unterfranken und dem Staatsarchiv Würzburg
Neue Universität (Lichthof), Sanderring 2, 97070 Würzburg
21. Juli – 16. September 2007, Mo – Fre 7 – 20 Uhr, Sa/So 10 – 20 Uhr

Aschaffenburg Mitte des 19. Jahrhunderts, Kreidelithografie von Anton Schleich, um 1845, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Aschaffenburg Mitte des 19. Jahrhunderts, Kreidelithografie von Anton Schleich, um 1845, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Ansicht der Alten Universität Würzburg samt Kirche mit dem ersten Turm, der später aufgestockt wurde, während man den Dachreiter abtrug. Kupferstich von Johannes Leypolt, 1591; Archiv der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Ansicht der Alten Universität Würzburg samt Kirche mit dem ersten Turm, der später aufgestockt wurde, während man den Dachreiter abtrug. Kupferstich von Johannes Leypolt, 1591; Archiv der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die höchste Erhebung des Spessarts ist der Geiersberg (586 m) bei Rohrbrunn. Heute führt hier die Autobahn A3 entlang. Der Spessart war jedoch seit jeher Verkehrslandschaft.; Foto Archäologisches Spessart-Projekt

Die höchste Erhebung des Spessarts ist der Geiersberg (586 m) bei Rohrbrunn. Heute führt hier die Autobahn A3 entlang. Der Spessart war jedoch seit jeher Verkehrslandschaft.; Foto Archäologisches Spessart-Projekt

„Bauer-Mädchen aus Gochsheim bei Würzburg“, kolorierter Kupferstich aus: Felix Joseph von Lipowsky, National-Costüme des Königreiches Bayern, um 1820; Foto Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg

„Bauer-Mädchen aus Gochsheim bei Würzburg [!]“, kolorierter Kupferstich aus: Felix Joseph von Lipowsky, National-Costüme des Königreiches Bayern, um 1820; Foto Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg

Historische Werbeanzeige Sachs

„Leicht im Spiel ist die Torpedo / spielend leicht ihr Lauf im Rad.“ Werbegrafik der Firma Fichtel & Sachs, Schweinfurt, aus dem Jahr 1909. Die freilaufende Radnabe revolutionierte förmlich das Fahrradfahren, da man nicht mehr unablässig die Pedale betätigten musste, um vorwärtszukommen; Foto ZF Sachs AG Schweinfurt

Hortensie

Abbildung einer japanischen Hortensie aus der „Flora Japonica“ von Philipp Franz von Siebold und Joseph Gerhard Zuccarini (entstanden 1835–1870); Foto Universität Kyoto

Ansicht von Würzburg (von Norden), Lithographie aus den Jahren 1842/48.

Ansicht von Würzburg (von Norden), Lithographie aus den Jahren 1842/48. Der Rand zeigt (im Uhrzeigersinn) das königlich bayerische Wappen, den Flußgott Moenus mit Würzburger Stadtwappen, das Wappenschild Schwarz-Rot-Gold sowie Frankonia mit fränkischem Wappen, dazwischen etliche Zunftzeichen; Foto Mainfränkisches Museum Würzburg

Der Main bei Würzburg, Zeichnung um 1850; Foto Stadtbauamt Würzburg

Der Main bei Würzburg, Zeichnung um 1850; Foto Stadtbauamt Würzburg

Miltenberg Mainknie

Stadt Miltenberg, Blick über die Stadtsilhouette am so genannten Mainknie. Die Stadt ist eine von 22 Mittelzentren Unterfrankens; Foto Tourismusgemeinschaft Miltenberg-Bürgstadt-Kleinheubach

Produkte Spessartglas

Berühmte Glasprodukte der ehemaligen Spessart-Glas GmbH in Lohr – heute Teil der Gerresheimer GmbH; Foto Gerresheimer Lohr GmbH 

Ritterkapelle Fassade

„Die Marianische Ritter-Kapelle in Hassfurth, 1857“, kolorierte Druckgrafik. Die Ritterkapelle St. Maria in Haßfurt am Main ist an ihrer Außenfassade umgeben von einem Wappenfries, der zahlreiche ritterliche Herrschaften abbildet, die bis zum Ende des Alten Reichs im Unterfränkischen existiert hatten; Foto Bischöfliches Diözesanarchiv Würzburg

Senator David Schuster (1910–1999), der langjährige Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg

Senator David Schuster (1910–1999), der langjährige Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg, steht für die Wiederkehr jüdischer Mitbürger in Unterfranken nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor dem Holocaust hatten die Juden in Unterfranken, vor allem auf dem Land („Landjuden“), einen bedeutenden, für Bayern relativ hohen Bevölkerungsanteil gebildet. Der in den 1990er Jahren einsetzende Zuzug von Juden aus Osteuropa war Anlass für die Errichtung des Neuen Jüdischen Zentrums „Shalom Europa“ in Würzburg, das 2006 eröffnet wurde; Foto Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg

Shalom Europa

Das Neue Jüdische Gemeinde- und Kulturzentrum „Shalom Europa“ wurde im Oktober 2006 in Würzburg eröffnet. Blick auf eine alte Thora als Ausstellungsgegenstand; Foto Theresa Ruppert

Denkmal für Philipp Franz von Siebold im Garten von Narutaki bei Nagasaki

Denkmal für Philipp Franz von Siebold im Garten von Narutaki bei Nagasaki. Bronzebüste von Tetsuya Mizutani, Tokio 1924. Der aus Würzburg stammende Siebold (1796–1866) wird noch heute in Japan als großer Mediziner, Gelehrter, Forscher und Vermittler zwischen europäischer und fernöstlicher Kultur verehrt; Foto Stadtarchiv Würzburg

Picosatellit UWE-1 (Universität Würzburgs Experimentalsatellit), gebaut am Lehrstuhl für Robotik und Telematik der Universität Würzburg.

Picosatellit UWE-1 (Universität Würzburgs Experimentalsatellit), gebaut am Lehrstuhl für Robotik und Telematik der Universität Würzburg.

Weinköniginnen aus Unterfranken präsentieren den „Europakuchen“ aus Lohr auf dem Newcomers-Festival in Wiesbaden 2005; Foto Archäologisches Spessart-Projekt

Weinköniginnen aus Unterfranken präsentieren den „Europakuchen“ aus Lohr auf dem Newcomers-Festival in Wiesbaden 2005; Foto Archäologisches Spessart-Projekt

Die seit dem Bombenangriff vom 16. März 1945 zerstörte Würzburger Altstadt, Ansicht vom April 1945. Nach dem Einmarsch der US-Amerikaner wurde die Alte Mainbrücke mit einer Ponton-Behelfskonstruktion versehen; Foto Stadtarchiv Würzburg

Die seit dem Bombenangriff vom 16. März 1945 zerstörte Würzburger Altstadt, Ansicht vom April 1945. Nach dem Einmarsch der US-Amerikaner wurde die Alte Mainbrücke mit einer Ponton-Behelfskonstruktion versehen; Foto Stadtarchiv Würzburg

 

Stand: 15.05.2017