Asylbewerber in Unterfranken - Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt (Daten, Fakten, Aktuelles)


Aktuelle Pressemitteilungen

Die aktuellen bundesweiten Zugangszahlen der Asylbewerber finden Sie hier: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (monatliche Pressemitteilung und Geschäftsstatistik)
Aktuelle Informationen zur Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt siehe weiter unten!

Jahreszahlen der neu nach Unterfranken zugewiesenen Asylbewerber für Anschlussunterbringung

Jahr  Personen
2010  751
2011  810
2012  922
2013  1.831
2014  3.769
2015  8.580
2016 5.480
2017 (bis 31.05.2017) 680

Stand: 31.05.2017

Aktuell leben rund 9.500 Asylbewerber in Unterfranken in staatlichen Unterkünften (Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt bzw. Anschlussunterbringung, d.h. Gemeinschaftsunterkünfte und dezentrale Unterbringungen). Zum Vormonat sind die rund 200 Asylbewerber weniger.

Allgemeines zur Unterbringung von Asylbewerbern

Asylbewerber werden grundsätzlich in staatlichen Einrichtungen untergebracht. Soweit dies mangels vorhandener Unterbringungsplätze nicht möglich ist, erfolgt die Unterbringung durch die Landratsämter als Staatsbehörden und die kreisfreien Gemeinden im übertragenen Wirkungskreis.

Asylbewerber sind verpflichtet, zunächst für die Dauer von bis zu sechs Monaten (Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten gegebenenfalls auch bis zur Entscheidung des Bundesamtes bzw. bis zur Ausreise oder Abschiebung) in einer Aufnahmeeinrichtung zu verbringen, um für die ersten Verfahrensschritte nach dem Asylverfahrensgesetz jederzeit erreichbar zu sein. Alle bayerischen Regierungsbezirke verfügen über entsprechende Aufnahmeeinrichtungen. So bestehen in Bayern Aufnahmeeinrichtungen in München, Zirndorf, Schweinfurt, Deggendorf, Regensburg, Bayreuth und Donauwörth (Zentrale Aufnahmeeinrichtungen mit einer Außenstelle des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration). 

In Unterfranken hat die Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt am 01. Juli 2015 ihren Betrieb aufgenommen.

Asylbewerber, die nicht mehr verpflichtet sind, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, werden vom Landesbeauftragten in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf auf die Regierungsbezirke verteilt. Die Quote für Unterfranken beträgt insoweit 10,2% bezogen auf alle in Bayern untergebrachten Asylbewerber.

Die Regierungsaufnahmestelle der Regierung von Unterfranken verteilt die Unterfranken zugewiesenen Asylbewerber auf die in den Landkreisen und kreisfreien Städten bestehenden staatlichen Gemeinschaftsunterkünfte. Die Regierung von Unterfranken errichtet und betreibt die zuvor genannten Unterkünfte.

Soweit Asylbewerber nicht in staatlichen Unterkünften untergebracht werden können, erfolgt die Unterbringung durch die Landratsämter als Staatsbehörden bzw. als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises durch die kreisfreien Gemeinden (sog. dezentrale Unterbringung).
 

In Unterfranken insgesamt untergebrachte Asylbewerber (in Gemeinschaftsunterkünften und dezentralen Unterbringungen)

Unterbringungsart

Personen

 45 Gemeinschaftsunterkünfte (in der Zuständigkeit der Regierung)

3.449

550 dezentrale Unterkünfte (in der Zuständigkeit der Landratsämter; 12 weniger als zum Vormonat)

5.479

gesamt:

8.928
(davon 3.456 Fehlbeleger)

 Stand: 31.05.2017

Kinder- und Jugendliche in Gemeinschaftsunterkünften und dezentralen Einrichtungen

Von den 8.928 in Unterfranken zum Stand 31.05.2017 untergebrachten Asylbewerbern in Gemeinschaftsunterkünften bzw. dezentralen Unterkünften waren 2.966 Kinder und Jugendliche. Beachte: Informationen zu minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen in der Unterbringungszuständigkeit der Jugendämter siehe unten!

Alter der Kinder und Jugendlichen Anzahl
unter 3 Jahre 909
4 bis 5 Jahre 340
6 Jahre 179
7 bis 10 Jahren 619
11 bis 13 Jahren 411
14 bis 15 Jahren 235
16 bis 17 Jahren 273
gesamt: 2.966

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 31.05.2017

Die 12 Hauptherkunftsländer in der Anschlussunterbringung (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterbringung) waren zum Stand 31.12.2015: Syrien (5018), Afghanistan (1325), Ukraine (1258), Äthiopien (562), Kosovo (498), Albanien (418), Irak (357), Russische Föderation (300), Iran (278), Aserbaidschan (245), Pakistan (229), Mazedonien (200). Die 10 Hauptherkunftsländer in der Anschlussunterbringung (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterbringung) waren zum Stand 31.03.2016: Syrien (6222), Afghanistan (2123), Ukraine (1420), Äthiopien (568), Irak (385), Iran (277), Aserbaidschan (246), Pakistan (227), Georgien (159) und Kosovo (134). Die 13 Hauptherkunftsländer in der Anschlussunterbringung (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterbringung) waren zum Stand 30.06.2016: Syrien (5778), Afghanistan (2754), Ukraine (1365), Äthiopien (547), Irak (355), Russland (294), Iran (250), Aserbaidschan (241), Pakistan (195), Georgien (180), Armenien (153), Nigeria (113) und Eritrea (103). Die 13 Hauptherkunftsländer in der Anschlussunterbringung (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterbringung) waren zum Stand 30.09.2016: Syrien (4676), Afghanistan (2923), Ukraine (1206), Äthiopien (535), Irak (316), Russland (302), Aserbaidschan (234), Iran (223), Pakistan (178), Georgien (159), Armenien (133), Nigeria (108) und Eritrea (104).Die 13 Hauptherkunftsländer in der Anschlussunterbringung (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterbringung) waren zum Stand 31.12.2016: Syrien (3780), Afghanistan (3008), Ukraine (1058), Äthiopien (602), Irak (289), Russland (274), Aserbaidschan (252), Iran (185), Pakistan (169), Georgien (158), Armenien (152), Nigeria (114) und Eritrea (108). Die 13 Hauptherkunftsländer in der Anschlussunterbringung (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterbringung) waren zum Stand 31.03.2017: Syrien (2819), Afghanistan (2970), Ukraine (978), Äthiopien (623), Russland (271), Irak (231), Aserbaidschan (252), Iran (170), Pakistan (162), Armenien (161), Georgien (108), Nigeria (110) und Eritrea (112).Die 13 Hauptherkunftsländer in der Anschlussunterbringung (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterbringung) waren zum Stand 31.05.2017: Afghanistan (2836), Syrien (2341), Ukraine (913), Äthiopien (622), Russland (274), Aserbaidschan (241), Irak (210), Armenien (185), Iran (166), Pakistan (149), Eritrea (106),  Nigeria (105) und Somalia (100).

Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt

Insgesamt waren in der Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt zum aktuellen Stichtag 11.06.2017 genau 586 Personen im Wege der Erstunterbringung untergebracht.

Die Zahl der Fehlbeleger (Stand: 11.06.2017) beträgt derzeit in der Erstunterbringung 24 Personen (rund 4,1 %). Die Belegungsquote liegt aktuell bei 40 %.

Hintergrundinfos (ein Handout) zur Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt finden Sie hier.

Die Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt ist derzeit für folgende Schwerpunktländer zuständig: Afghanistan, Algerien, Somalia und Armenien (Stand: 5. Dezember 2016).

Zum Stand 18. November 2015 waren von den in der Erstunterbringung (Aufnahmeeinrichtung, Dependancen, Notunterbringungen) in Unterfranken untergebrachten Asylbewerbern und Flüchtlingen nach den registrierten Angaben 72,62% Syrer, 21,85% Afghanen, 4,83% Ukrainer, 0,14% Georgier und 0,34% Staatenlose. Zum Stand 31. März 2016 ergab sich folgende Länderverteilung: 54,79 % Syrien, 36,64 % Afghanistan, 5,09 % Ukraine, 1,65 % Georgien, 1,44 % Sonstige oder Staatenlose. Zum Stand 30. Juni 2016 ergab sich folgende Länderverteilung: 73,6 % Syrien, 20,3 % Afghanistan, 1,18% Ukraine, 0,53% Georgien, 0,38% Algerien, 0,38% Russland, 0,14% Aserbaidschan, 0,14% Iran, 3,38% Staatenlose. Zum Stand 31. Dezember 2016 ergab sich folgende Länderverteilung: 23% Armenien, 22 % Syrien, 21 % Afghanistan, 19% Algerien, 12% Somalia, 1% Weissrussland, 1 % Staatenlose. Zum Stand 31.03.2017 ergab sich folgende Länderverteilung: Armenien 43%, Somalia 34%, Algerien 7%, Afghanistan 6%, Syrien 3%, Russland und Urkaine je 1%, Rest sonstige Staaten und Staatenlose. Zum Stand 31.05.2017 ergab sich folgende Länderverteilung (gerundet): Armenien 30%, Somalia 51%, Algerien 7%, Afghanistan 5%, Syrien 2%, Urkaine 1%, Rest sonstige Staaten und Staatenlose.

Aufgenommene Personen über die Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt (einschließlich Nothilfe für andere Aufnahmeeinrichtungen)

Jahr/Monat  

 Personen

2015 (vom 01. Juli 2015 bis 31.12.2015) 16.521
Januar 2016 1.157
Februar 2016 793
März 2016 148
April 2016 164
Mai 2016 89
Juni 2016 155
Juli 2016 117
August 2016 109
September 2016 135
Oktober 2016 143
November 2016 110
Dezember 2016 272
2016 (Gesamtjahr) 3.392
Januar 2017 215
Februar 2017 147
März 2017 159
April 2017 162
Mai 2017 226
Juni 2017 (bis 11.06.2017) 48

 

Eröffnung Ae Schweinfurt 0 07 2015 Hardenacke _121 _ Medium_

Die neue Aufnahmeeinrichtung in Schweinfurt


Abschiebungen durch  die Zentrale Ausländerbehörde

Im Jahr  2016 wurden durch  die Zentrale Ausländerbehörde der Regierung von Unterfranken genau 142 Personen abgeschoben, darunter

  • 43 Personen aus der Ukraine und 15 Personen aus Russland (= Dublin-Überstellungen in unterschiedliche EU-Mitgliedstaaten, vorwiegend nach Polen)
  • 34 Personen aus dem Kosovo, aus Serbien und Albanien (= i.d.R. Abschiebung ins Heimatland)
  • 15 Personen aus Syrien (= Dublin-Überstellungen in unterschiedliche EU-Mitgliedstaaten)

Die Zahl der derzeit vollziehbar Ausreisepflichtigen – bei denen eine Abschiebung zur Zeit allerdings nicht möglich ist – liegt derzeit bei ca. 500 Personen.

Stand: 31.12.2016

Unbegleitete Minderjährige in Einrichtungen der Jugendhilfe 

Unter unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen versteht man alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, die ohne Begleitung nach Deutschland einreisen und sich weder Personensorge- noch Erziehungsberechtigte im Inland aufhalten. Als Flüchtling werden Bürger aus Staaten außerhalb der EU bezeichnet, die aus politischen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen, religiösen oder sonstigen Gründen auf der Flucht sind oder aufgrund der familiären Situation, des Fehlens von persönlicher Sicherheit oder aus sonstigen Motiven ihr Heimatland verlassen haben und Schutz suchen. Nicht unter den Flüchtlingsbegriff fallen Ausländer/ -innen, die Staatsangehörige der EU-Staaten und anderer westlicher Industriestaaten sind.

Alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge haben einen Anspruch auf Maßnahmen der Jugendhilfe. Sie sind grundsätzlich durch das Jugendamt am tatsächlichen Aufenthaltsort in Obhut zu nehmen und bei einer geeigneten Person (Pflegefamilie), in einer geeigneten Einrichtung oder in einer sonstigen Wohnform unterzubringen. Das Jugendamt hat unverzüglich die Bestellung eines Vormunds oder Pflegers zu veranlassen. Das Jugendamt ist verpflichtet, für das physische und psychische Wohl des Kindes oder Jugendlichen zu sorgen. Diese sind zu beraten, Möglichkeiten der Hilfe wie z.B. schulische Bildung, Berufsausbildung, Familienzusammenführung sind aufzuzeigen. Der notwendige Unterhalt und die Krankenhilfe sind sicherzustellen.

Aufgrund der aktuellen Zugangszahlen kann im vorgenannten Sinne allerdings nur noch ein Mindeststandard gewährleistet werden.

Die Jugendhilfemaßnahmen können in Einzelfällen auch an junge Erwachsene gewährt werden, soweit ein entsprechender Bedarf besteht.

Landkreis/Kreisfreie Stadt

 unbegleitete Minderjährige *

Stadt Aschaffenburg

52

Stadt Schweinfurt

31

Stadt Würzburg

82

Landkreis Aschaffenburg

52

Landkreis Bad Kissingen

45

Landkreis Haßberge

39

Landkreis Kitzingen

34

Landkreis Main-Spessart

42

Landkreis Miltenberg

61

Landkreis Rhön-Grabfeld

35

Landkreis Schweinfurt

54

Landkreis Würzburg

72

Unterfranken gesamt:

599

Stand: 31.5.2017

 * die vorgenannten Zahlen geben die von den jeweiligen unterfränkischen Jugendämtern betreuten minderjährigen Flüchtlinge und Asylbewerbern wieder (einschließlich aktueller Amtshilfefälle und betreuter Fälle für junge erwachsene Flüchtlinge und Asylbewerber, soweit sie noch dem Jugendhilferecht unterliegen).
 
Zum Stand 16.01.2016 waren in Unterfranken insgesamt 899 Plätze zur regulären stationären Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Asylbewerbern vorhanden. Weitere 39 Plätze waren in der konkreten Planung. 

Schüler mit Migrationshintergrund in Übergangsklassen an staatlichen Grund- und Mittelschulen

Die Grund- und Mittelschulen unternehmen enorme Anstrengungen, um zu gewährleisten, dass junge Menschen in schwierigen Situationen unterrichtet werden können. Diese Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag, den jungen Asylbewerbern und Flüchtlingen durch einen möglichst schnellen Spracherwerb Chancen zur Integration zu eröffnen.

In den dafür neu gebildeten Übergangsklassen lernen die jungen Menschen vor allem die Grundlagen der deutschen Sprache, um danach auf einem gesicherten Fundament baldmöglichst am Unterricht in den Regelklassen teilnehmen zu können.

Aufgrund der dezentralen Unterbringung engagieren sich über diese Übergangsklassen hinaus viele weitere Schulen mit großem Einsatz. So unterbreiten Grund- und Mittelschullehrkräfte Sprachförderangebote, wie z. B. Deutschförderkurse. Auch die zur Verfügung stehenden Förderlehrkräfte unterstützen Kinder mit Migrationshintergrund in kleinen Gruppen durch gezielte individuelle Förderung.

Übergangsklassen im Schuljahr 2016/2017

Die Zahl der Übergangsklassen wird vom Schuljahr 2015/2016 (Anfang Schuljahr 2015/2016 = 32 Klassen) zum aktuellen Schuljahr 2016/2017 auf dann 71 Klassen deutlich erhöht. 

Schulamt

Schulen

ÜK

Aschaffenburg

Pestalozzi-Mittelschule Aschaffenburg (4 Klassen)
Kolping Grundschule Aschaffenburg (2 Klassen)
Schiller-Grundschule Aschaffenburg (1 Klasse)
Schönberg-Mittelschule Aschaffenburg (2 Klassen)

9

Bad Kissingen

Mittelschule Bad Brückenau (1 Klasse)
Mittelschule Hammelburg (1 Klassen)

2

Haßberge

------------

 

Kitzingen

St. Hedwig Grundschule Kitzingen (2 Klassen)
Grundschule Kleinlangheim (1 Klasse)
D. Paul-Eber Mittelschule Kitzingen (2 Klassen)
Nikolaus-Fey Mittelschule Wiesentheid (1 Klasse)
Nikolaus-Fey Grundschule Wiesentheid (1 Klasse)

7

Main-Spessart

Grundschule Lohr am Main (1 Klasse)
Grundschule Gemünden (1 Klasse)
Mittelschule Gemünden (1 Klasse)
Mittelschule Marktheidenfeld (1 Klasse)
Grundschule Marktheidenfeld (1 Klasse)
Mittelschule Karlstadt (1 Klasse)

6

Miltenberg

Dr. Konrad-Wiegand-Grundschule Klingenberg (1 Klasse)
Johannes-Obernburger-Mittelschule Obernburg (2 Klasse)
Georg-Keimel-Mittelschule Elsenfeld (1 Klasse)
Dr. Vits-Grundschule Erlenbach (1 Klasse)

5

Rhön-Grabfeld

Mittelschule Mellrichstadt (2 Klassen)
Mittelschule Bad Neustadt/S. (1 Klasse)

3

Schweinfurt

Auen-Grundschule (1 Klasse)
Auen-Mittelschule (5 Klassen)
Hugo-von-Trimberg-Grundschule Niederwerrn (1 Klasse)
Mittelschule Holderhecke Bergrheinfeld (1 Klasse)
Mittelschule Sennfeld (1 Klasse)

9

Würzburg

Grundschule Güntersleben (1 Klasse)
Grundschule Ochsenfurt (2 Klassen)
Mittelschule Ochsenfurt (2 Klassen)
Mittelschule Gaukönigshofen (2 Klassen)
Mittelschule Höchberg (1 Klasse)
Mittelschule Veitshöchheim (2 Klassen)
Grundschule Dürrbachgrund (2 Klassen)
Grundschule Mönchberg (2 Klassen)
Mittelschule Mönchberg (8 Klassen)
Mittelschule Heuchelhof (1 Klasse)
Grundschule Estenfeld (2 Klassen)
Mittelschule Estenfeld (1 Klasse)
Mittelschule Würzburg-Zellerau (2 Klasse)
Mittelschule Waldbüttelbrunn (1 Klasse)
Walter-Grundschule Würzburg (1 Klasse)

30



  Planungsstichtag: 1.08.2016

Ansprechpartern für Flüchtlingsfragen für Grund- und Mittelschulen

Herr Regierungsschuldirektor
Herbert Brenner
Telefon: 0931/380 1307
Fax.: 0931/380 2307


Angebote für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge

Erfolgreiche Beschulung von jungen Asylbewerbern und Flüchtlingen in Unterfranken –  Weitere Ausweitung der Maßnahmen im Schuljahr  2016/2017.

Die Einrichtung von Flüchtlingsklassen wurde sowohl bayern- als auch unterfrankenweit massiv ausgebaut. Für diese jungen Menschen werden im Schuljahr 2016/2017 flächendeckend in ganz Unterfranken weitere Berufsintegrationsklassen (BI-Klassen) eingerichtet. Neben den Berufsschulen können nun auch andere berufliche Schulen wie die Berufsfachschule, die Wirtschaftsschule oder die Berufliche Oberschule eigenständig Flüchtlinge beschulen. Erstmals bieten auch Schulen in privater Trägerschaft ab diesem Schuljahr BI-Klassen an. Im Laufe des 2. Schulhalbjahres werden somit an 27 beruflichen Schulen ca. 115 Klassen mit rund 2100 Schulplätzen für Flüchtlinge eingerichtet sein (zum Vergleich: zum Schuljahresanfang 2015/2016 waren es noch 37 BI-Klassen; zum Schuljahresende bereits 65 Klassen).

Das zweijährige Modell dieser Beschulungsform steht Asylbewerbern, Flüchtlingen sowie Migranten mit vergleichbaren Sprachförderbedarf zwischen dem 16. und 21. Lebensjahr (in Ausnahmefällen bis zum 25. Lebensjahr) offen, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse dem Unterricht in regulären Klassen der Berufsschule für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz nicht folgen können.

Das 1. Jahr sieht vor allem eine intensive sprachliche Vorbereitung und ggf. Alphabetisierung vor. Hierfür stehen die Berufsintegrationsvorklassen (BIK/V) zur Verfügung. Zum Schuljahresende der BIK/V erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung zu ihren schulischen Leistungen und ihrer Entwicklung.

Jugendliche, die das erste Jahr absolviert oder anderweitig vergleichbare Deutschkenntnisse erworben haben, besuchen ein auf das 1. Schuljahr aufbauendes Angebot. Dies widmet sich neben der fortgeführten allgemein- und berufssprachlichen Ausbildung verstärkt der beruflichen Orientierung. Dabei kann durch den erfolgreichen Besuch der Berufsintegrationsklasse (BIK - 2. Jahr) die Berechtigung des erfolgreichen Abschlusses der Mittelschule gemäß § 15 Berufsschulordnung (BSO) erworben werden. Des Weiteren ist es möglich, als externer Teilnehmer an der Prüfung für den qualifizierten Abschluss der Mittelschule teilzunehmen. Vorrangiges Ziel des Unterrichtsangebotes an den beruflichen Schulen ist jedoch die Vorbereitung auf eine anschließende erfolgreiche (Berufs-)Ausbildung.

Die Berufsintegrationsklassen sind i.d.R. kooperativ gestaltet, d.h. die  berufliche Schule wird von einem externen Bildungsträger unterstützt. Die Finanzierung der Beschulung wird seit diesem Schuljahr vollständig durch Haushaltsmittel des Freistaates Bayern bestritten.

 

Stand: 30.01.2017

 

Ansprechpartner für Flüchtlingsfragen für Berufsschulen

Matthias Schneider
Telefon: 0931/380- 1356 oder 1305
Fax: 0931/380 2356
Raum H 345, Peterplatz 9
97070 Würzburg

­Deutschkurse für Asylbewerber

Neben den schulischen Angeboten (siehe oben) werden eine Reihe weiterer Kursangebote der  verschiedenen Bildungsträger von Bund und Freistaat Bayern staatlich gefördert.

Sprachkursträger ist in Unterfranken zum einen das BFZ (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft). Die Kursstandorte sind über ganz Unterfranken verteilt.

Neben den staatlich geförderten Kursen durch die BFZ fördert der Freistaat über die lagfa Bayern e.V. auch ehrenamtliche Deutschkurse mit einer Aufwandspauschale von 500 Euro pro Kurs.

Aktuell bieten auch die Arbeitsagenturen und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft Sprachkurse bzw. Integrationsmaßnahmen für Asylbewerber mit Bleibeperspektive an.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet Integrationskurse (einschließlich Spracherwerb) für Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung bzw. guter Bleibeperspektive sowie Ausländer mit Duldung bzw. Aufenthaltserlaubnis an. Maßnahmeträger in Unterfranken sind z.B. Kolping-Mainfranken, verschiedene Volkshochschulen, der Main-Bildung Förderverein und die Rhöner Akademie für Bildung und Entwicklung.

Der Freistaat Bayern hat im Nachtragshaushalt 2016 beschlossen, die Mittel für Deutschkurse weiter deutlich aufzustocken, von 3,75 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 16,76 Millionen im Jahr 2016 (Pressemitteilung des Bayerischen Sozialministeriums vom 16. Dezember 2016 Nr. 384).

 
Informationen zu den Leistungen für Asylbewerbern (Asylbewerberleistungsgesetz) finden Sie hier

Zum Thema ehrenamtliches Engagement:
Wie können Sie den Asylbewerbern konkret helfen?

Unser Ziel ist es, die Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflüchtet sind, zu unterstützen und ihnen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ihr Leben weit weg von ihrer Heimat zu erleichtern. Dabei sind wir für ehrenamtliche Unterstützung dankbar. Wer sich also ehrenamtlich für die Asylbewerber in der Aufnahmeeinrichtung, in den Gemeinschaftsunterkünften oder in den dezentralen Einrichtungen der Kreisverwaltungsbehörden engagieren will, sollte am besten auf die Träger der Asylsozialberatung (Caritas, Diakonisches Werk) oder gegebenenfalls auf die Ehrenamtskoordinatoren bei den Kreisverwaltungsbehörden zugehen. Ein koordiniertes Vorgehen ist so gewährleistet.

Broschüre Caritas "Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen: Informationen, Fakten und Hilfsmöglichkeiten für Pfarrgemeinden, Ehrenamtliche und Helferkreise" finden Sie hier. Als Ansprechpartner der Caritas vor Ort fungieren auch die Orts- und Kreiscaritasverbände. Eine Übersicht findet man hier. Die neue Internetseite des Bistums Würzburg, "Hilfe für Flüchtlinge im Bistum Würzburg" findet man hier.

Informationen des Diakonischen Werkes Schweinfurt mit einem Leitfaden für Ehrenamtliche in der Asyl- und Flüchtlingsarbeit Schweinfurt einschließlich Ansprechpartner finden Sie hier

Informationen zum Unfallschutz bei ehrenamtlicher Tätigkeit (im kommunalen Auftrag) finden Sie hier Informationen zum (subsidiären) Haftpflicht- und Unfallschutz für ehrenamtlich Tätige durch den Freistaat Bayern (Versicherungskammer Bayern) finden Sie hier. Bitte machen Sie sich im Vorfeld gegebenenfalls mit den Versicherungsbedingungen vertraut.

Neu: Informationen zur Verdienstausfallentschädigung für ehrenamtliche Helfer im Bereich Asyl. Weitere Informationen finden Sie hier:

Infoblatt Verdienstausfallentschädigung für ehrenamtliche Helfer im Bereich Asyl.

Schreiben des de Bayerischen Sozialministeriums vom 18.05.2016 mit Muster Antragsformular.

Neu: mobiles Informationsangebot des ZDF für Flüchtlinge (auch in arabisch) oder direkt in arabisch hier. Informationen zur neuen Ankommens-APP in fünf Sprachen auf Initiative des Bayerischen Rundfunks für Android und IOS mit wichtigen Hilfestellungen für Asylbewerber und Flüchtlinge gibt es hier.
 
Ehrenamtskoordinatoren in den Landratsämtern/Kreisfreien Städten (Stand Juni 2015)

Landratsamt Aschaffenburg, Ehrenamtskoordination
Frau Daniela D`Cruz und Herr Robert Walz, Telefon 06021/394-193,
Anschrift: Bayernstraße 18, 63739 Aschaffenburg
Das Landratsamt bietet im Internet einen Wegweiser für die ehrenamtliche Betreuung von Asylbewerbern und weitere Informationen rund um das Thema Flüchtlinge an. Sie finden die Informationen hier

Landratsamt Bad Kissingen
nicht bekannt

Landratsamt Haßberge:
Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement, Telefon 09521/27-0

Landratsamt Kitzingen
Informationen zur Asylsozialberatung im Landkreis Kitzingen bietet die Caritas

Ein Koordinierungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement unterhält die Arbeiterwohlfahrt über das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement WirKT

Landratsamt Main-Spessart
Laura Senger, Tel.: 09353, 793 - 1021.
Netzwerkarbeit Asyl, Landratsamt Main-Spessart, Marktplatz 8, 97753 Karlstadt.
Der Landkreis Main-Spessart hat einen Leitfaden für Asylbewerber-Helferkreise herausgebracht. Dort findet man nützliche Informationen und Kontaktadressen. Das Informationsangebot finden Sie im Internet hier

Landratsamt Miltenberg
Ehrenamtskoordination über Caritasverband, Kreisverband Miltenberg e.V..

Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement beim Landkreis Miltenberg

LRA Rhön-Grabfeld
nicht bekannt

Landratsamt Schweinfurt
Landratsamt und Stadt Schweinfurt haben aktuell ein Bürgertelefon eingerichtet: Antworten auf Fragen zum Thema Flüchtlinge und Asylbewerber gibt ab sofort ein kompetentes Team aus Mitarbeitern und Ehrenamtlichen über das gemeinsame Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Schweinfurt. Unter 09721 / 51-6849 ist es Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 sowie Freitag von 9 bis 13 Uhr erreichbar. Auch per Email unter info-fluechtlinge@schweinfurt.de gibt es schnell und unbürokratisch Auskunft.

Landratsamt Würzburg
Ehrenamtskoordination über den Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg: Sandra Hahn und Tobias Goldmann, Randersackerer Straße 25, 97072 Würzburg, Telefon 0931 38659-119 (Sandra Hahn) und 0931 38659-118 (Tobias Goldmann). Einen Leitfaden für ehrenamtliche Flüchtlingshelferkreise finden Sie hier. Informationen rund um das Thema Asyl (einschließlich Ansprechpartner) gibt es hier.

Stadt Aschaffenburg
Herr Bernhard Tessari bzw. Herr Sebastian Helmerich, Dalbergstraße 15, 63739 Aschaffenburg, Telefon: 06021/330-1427 (Herr Tessari) bzw. 06021/330-1551 (Herr Helmerich). Weitere Infos hier

Stadt Schweinfurt
Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Stabstelle "gerne daheim in Schweinfurt", Markt 1, 97421 Schweinfurt, Telefon: 09721/51-6843,
Hinweis: Informationsbroschüre vor Ort.
Antworten auf Fragen zum Thema Flüchtlinge und Asylbewerber gibt ab sofort ein kompetentes Team aus Mitarbeitern und Ehrenamtlichen über das gemeinsame Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Schweinfurt. Unter 09721 / 51-6849 ist es Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 sowie Freitag von 9 bis 13 Uhr erreichbar. Auch per Email unter info-fluechtlinge@schweinfurt.de gibt es schnell und unbürokratisch Auskunft.

Stadt Würzburg
Herr Burkard Fuchs, Veitshöchheimer Str. 100, 97080 Würzburg, Telefon: 0931/ 980 2231 oder mobil: 0151 7266 8396, Hinweis: Flyer für Asylbewerber und Ehrenamtliche liegt vor.

Weitere Informationen

Rechtliche Grundlagen

Die Aufnahme und der Aufenthalt von Asylbewerbern haben ihre rechtlichen Grundlagen

Ansprechpartner bei der Regierung von Unterfranken

Ansprechpartner für Presseauskünfte und für Hinweise zu dieser Internetseite

Pressesprecher der Regierung von Unterfranken
Johannes Hardenacke
Pressestelle
Telefon: 0931/380 - 1109
Telefax: 0931/380 - 2109
 

Ansprechpartner für die Unterbringung von Asylbewerbern und die Flüchtlingsbetreuung bei der Regierung von Unterfranken

Frau Regierungsdirektorin
Maria-Antonette Graber
Sachgebiet 14
Telefon: 0931/380 - 1187
Telefax: 0921/380- 2187

Ansprechpartner für die Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt

Herr
Dr. Alexander Warkotsch 
Sachgebiet 14
Telefon: 09721/6536218 (Vorzimmer)

Ansprechpartner für Anmietangebote der Regierung von Unterfranken

Lothar Menzel
Sachgebiet 14
Telefon: 0931/380 - 1180
Fax: 0931/380 - 2180

Stand: 12.06.2017