Presseinfo 165/19 — 04. Juli 2019


Waldbrandgefahr in Unterfranken weiterhin hoch:
Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an


Würzburg (ruf) – Die Waldbrandgefahr ist in Unterfranken weiterhin hoch. Nach dem Rekord-Hitze-Juni 2019 herrschen immer noch hochsommerliche Temperaturen. Bei der aktuellen Trockenheit erwartet die Regierung von Unterfranken auch bis Sonntag keinen nennenswerten flächendeckenden Regen. Die Regierung von Unterfranken ordnet daher im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken für Samstag, den 6. Juli bis vorläufig Sonntag, 7. Juli 2019 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (am Samstag von Mainbullau und am Sonntag von Hettstadt aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt (am Samstag von Schweinfurt-Süd und am Sonntag von Haßfurt aus) genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung von Unterfranken unter der Adresse www.regierung.unterfranken.bayern.de > Aufgaben > Sicherheit + Kommunales > Luftbeobachtung.

Im Übrigen wird nochmals auf die Pressemitteilung Nr. 154 zur Vermeidung von Bränden vom 27. Juni 2019 Bezug genommen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109