Asylbewerber in Unterfranken - ANKER-Einrichtung Unterfranken (Daten, Fakten, Aktuelles)

Hier finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zum Thema Asylbewerberunterbringung in Unterfranken; die Daten werden in der Regel monatlich aktualisiert.

Die aktuellen bundesweiten Zugangszahlen der Asylbewerber finden Sie hier: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (monatliche Pressemitteilung und Geschäftsstatistik)

Beschreibung

Aktuelle Pressemitteilungen

Asylbewerberneuzugang 2019 in Unterfranken weiter rückläufig - ANKER-Einrichtung Unterfranken in die Conn-Barracks umgezogen (Bilanz 2019)

Allgemeines zur Unterbringung von Asylbewerbern

Asylbewerber werden grundsätzlich in staatlichen Einrichtungen untergebracht. Dafür stehen seitens des Staates sogenannte ANKER-Einrichtungen (ANKER steht für Ankunft, Entscheidung und Rückführung) als Erstunterbringung bzw. sogenannte Gemeinschaftsunterkünfte für die Anschlussunterbringung zur Verfügung.

Soweit eine Unterbringung mangels vorhandener Unterbringungsplätze in den genannten staatlichen Unterkünften nicht möglich ist, erfolgt die Unterbringung durch die Landratsämter als Staatsbehörden und die kreisfreien Gemeinden im übertragenen Wirkungskreis (dezentrale Unterbringung).

Asylbewerber sind grundsätzlich verpflichtet, bis zur Entscheidung über den Asylantrag, unter bestimmten Voraussetzungen längstens bis zu 24 Monaten in Erstunterbringungseinrichtungen zu wohnen. Dies, um für die weiteren Verfahrensschritte nach dem Asylverfahrensgesetz jederzeit erreichbar zu sein. Alle bayerischen Regierungsbezirke verfügen über entsprechende ANKER-Einrichtungen. So bestehen in Bayern ANKER-Einrichtungen in München, Zirndorf, Geldersheim/Niederwerrn, Deggendorf, Regensburg, Bayreuth und Donauwörth (Zentrale ANKER-Einrichtungen mit einer Außenstelle des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration). 

In Unterfranken hat die ANKER-Einrichtung Unterfranken als ursprüngliche Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt am 01. Juli 2015 ihren Betrieb aufgenommen. Zum  01. August 2018 wurden alle Aufnahmeeinrichtungen in Bayern zu sogenannten ANKER-Einrichtungen umgewandelt. Ab 15.05.2019 ist die ANKER-Einrichtung Schweinfurt von den Ledward-Barracks (Stadt Schweinfurt) in die Conn-Barracks (Landkreis Schweinfurt, Gemeinden Geldersheim/Niederwerrn) umgezogen. Der Umzug der Bewohner ist seit Mitte Juni 2019 abgeschlossen.

Asylbewerber, die nicht mehr verpflichtet sind, in einer ANKER-Einrichtung zu wohnen, werden vom Landesbeauftragten in der Zentralen ANKER-Einrichtung in Zirndorf auf die Regierungsbezirke verteilt. Die Quote für Unterfranken beträgt insoweit 10,2% bezogen auf alle in Bayern untergebrachten Asylbewerber.

Die Regierungsaufnahmestelle der Regierung von Unterfranken verteilt die Unterfranken zugewiesenen Asylbewerber auf die in den Landkreisen und kreisfreien Städten bestehenden staatlichen Gemeinschaftsunterkünfte. Die Regierung von Unterfranken errichtet und betreibt die zuvor genannten Unterkünfte.

Aktuell (31.07.2020) leben rund 4.680 Asylbewerber in Unterfranken in staatlichen Unterkünften (ANKER-Einrichtung Unterfranken bzw. Anschlussunterbringung, d.h. Gemeinschaftsunterkünfte und dezentrale Unterbringungen). Dies entspricht in etwa 5 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Jahresanfang 2018 sind dies rund 3.000 weniger (01.01.2018: 7.735 Asylbewerber). Im Vergleich zum Jahresanfang 2017 sind dies rund 6.500 Asylbewerber weniger (01.01.2017: 11.224 Asylbewerber).

Für Sie zuständig

  • Regierung von Unterfranken - Bereich 1 (Sachgebiete 14 und 15)

    Hausanschrift
    Peterplatz 9
    97070 Würzburg
     

ANKER-Einrichtung Unterfranken

Gemeinschaftsunterkünfte und dezentrale Unterbringung

Abschiebungen durch die Zentrale Ausländerbehörde

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende (umA)

Deutschkurse für Asylbewerber

Zum Thema ehrenamtliches Engagement

Stand: 08.09.2020
Redaktionell verantwortlich: Regierung von Unterfranken